Willkommen zu Entspannung und Entwicklung…

Hallo lieber Besucher,

mein Name ist Stefan Felden und ich heiße Sie herzlich Willkommen auf meinem Blog „Entspannt bewusst Sein“ Bevor ich Ihnen näher erkläre, worum es in diesem Blog geht, ein paar Worte zu mir…

1983 fing ich an nach einer Möglichkeit zu suchen, durch die ich mich in meinem Leben wieder wohler fühlen wollte. Da ich damals erst 15 war, erkennen Sie dieses Gefühl vielleicht wieder. Ich denke so geht es den meisten Teenagern, wenn Sie in die Pubertät kommen…

Doch im Gegensatz zu den meisten Teenagern suchte ich verzweifelt nach einem Weg mich selbst besser zu verstehen. Meine Familiensituation war nicht die beste, was sicherlich auch vielen Teenagern so geht, doch was mich am meisten beschäftigte, war eine einzige Frage, die eines nachmittags plötzlich in meinem Kopf auftauchte und sich über ein paar Wochen hartnäckig festsetzte…

Wer ist das, der diesen Gedanken gerade denkt?

Ziemlich seltsam, oder? Aber ich kann es nicht ändern, ab diesem Punkt fing ich an nach der Antwort zu suchen…

Beziehungsweise ab dem Tag danach. Denn direkt nach der Frage hatte ich natürlich sofort die einzig richtige Antwort im Kopf, wie ich dachte…

Na, das bin halt ICH

Im Laufe der nächsten Tage stellte sich die Frage allerdings als hartnäckiger Begleiter heraus. Sie tauchte immer wieder in meinem Kopf auf, wie einer dieser winzig kleinen Stacheln, die man weder richtig sehen noch rausziehen kann. Man spürt sie nur, sobald man sich entsprechend bewegt…

Um die Geschichte etwas abzukürzen, in den folgenden Tagen und Wochen erkannte ich immer klarer, die Dimensionen, in die diese Frage reichte. Eines Tages stand ich vor dem Spiegel und hinterfragte dieses „Ich“ mit dem ich mich identifizierte

Ich erkannte dass das, was ich im Spiegel sah, mein Körper ist. Und wenn ich sage mein Körper, dann meine ich, dass da ein Besitz und ein Besitzer ist. Mein Auto bin ich auch nicht, aber es gehört mir. Und genauso verhält es sich mit meinem Körper. Ich BIN nicht mein Körper, auf jeden Fall nicht nur, aber er GEHÖRT mir

Doch wer ist derjenige, dem dieser Körper gehört?

Was war das Dilemma in dem ich als 15 jähriger steckte, und mit dem ich eigentlich nicht so besonders toll zurecht kam. Ich wusste zu der Zeit natürlich auch noch nichts von Philosophie. Ich lebte sie nur unfreiwillig…

Von da an war es nur ein kleiner Schritt zu der Erkenntnis, dass auch meine Gefühle und meine Gedanken etwas waren, das mir gehörte, oder das ich nutzte, aber das ich nicht war.

Diese Phase war der Auftakt zu meinem besseren Leben. Auch wenn es sich nicht so anhört oder für mich zu der Zeit so anfühlte. Aber ab dieser Zeit suchte ich nach Antworten und fand als Erstes das Autogene Training, das ich mir aus einem Buch beibrachte, und das mich ein paar Jahre effektiv begleitete.

Ich lernte aus einem anderen Buch zu meditieren, arbeitete intensiv mit Suggestionen und versuchte alles in Allem auf verschiedenen Wegen meine Antworten zu finden.

Ich suchte und fand immer mehr Techniken, Möglichkeiten, Übungen und Methoden, mit denen man sich selbst auf effektive Art und Weise um Einiges näher kommen kann.

Außerdem war es mir immer sehr wichtig, dass die Infos und Praktiken so neutral wie möglich waren. Ich mochte und mag auch heute noch keine zu starren Denksysteme. Je flexibler, umso besser…

Und dieses Wissen, und vor allem diese Erfahrungen, haben mein Leben und das einiger Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, extrem verbessert. Womit wir bei diesem Blog wären…

Dieses Blog „Entspannt bewusst Sein“ habe ich für all diejenigen eingerichtet, die selbstständig lernen möchten sich zu entspannen. Die sich selbst etwas besser kennen lernen, oder sogar ihre persönliche Entwicklung ein Stück weit bewusst mitgestalten wollen…

Und damit herzlich willkommen auf diesem Blog :-)

 

 

Stefan Felden

Ihr Wegbegleiter,

Stefan Felden

 

Autogenes Training & Autosuggestionen? Kenn ich nicht…

Hallo,

in den letzten Jahren habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Menschen mit dem Begriff "Autogenes Training" nichts anfangen konnten.

Und da ich mir vorstellen kann, dass so mancher sich ebenfalls fragt, was autogenes Training ist, möchte ich heute einmal etwas näher auf die praktische Seite dieser neutralen und effektiven Entspannungsmethode eingehen. Was die Hintergründe angeht, fasse ich mich eher kurz, da Sie sich im Internet mit diesen allgemeinen Infos totwerfen lassen können, wenn Sie das denn wollen :-)

In Wikipedia steht dazu:
"Das autogene Training (von gr. αὐτόselbst und γεννάωerzeugen) ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik. Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt, 1926 erstmals vorgestellt und 1932 in seinem Buch Das autogene Training publiziert. Heute ist das autogene Training eine weit verbreitete und (z.B. in Österreich auch gesetzlich) anerkannte Psychotherapiemethode."

Eine Autosuggestion ist ein Satz, den Sie zu sich selbst sagen.

Wenn Sie jetzt über diese allgemeine Aussage lachen und fragen: "Also, wenn ich zu mir selbst sage, dass ich der grösste Hornochse unter der Sonne bin, dann ist das ne Autosuggestion?", dann kann ich nur erwidern: "So leid es mir tut, dass Sie dieses Beispiel gewählt haben, aber ja, auch das ist eine Autosuggestion :-)"

Genau das ist das Problem mit Autosuggestionen. Sie haben einfach so eine Wirkung auf uns, ganz egal, ob sie etwas Positives oder Negatives ausdrücken…

Und das Schöne daran ist (also nicht bei der Sache mit dem Hornochsen), dass sie unser Verhalten, unsere Gefühle, unser Körperempfinden und auch unsere Selbstwahrnehmung beeinflussen können.

Wenn ich mir oft genug sage, dass ich ein Hornochse bin, dann werde ich mich vielleicht in manchen Situationen auch so verhalten oder fühlen…

Aber umgekehrt gilt das eben auch.

Wenn Sie sich sagen, oder so mancher nennt es "sich einreden", dass Ihr Herzschlag sich verlangsamt, dann wird Ihr Körper darauf reagieren. Bei dem Einen früher, bei dem Anderen später.

Warum sich Autosuggestionen verwirklichen, fragen Sie?

Nun, das liegt an Ihrem Unterbewusstsein. Dieses ist ja, wie Sie vielleicht schon in meinen anderen Artikeln gelesen haben, Ihr bester Freund. Und als solcher versucht es alles, was Sie ihm sagen, zu realisieren und andererseits fühlt es sich von allem angesprochen…

Und wenn Sie sich selbst beleidigen, dann beleidigen Sie Ihr inneres Kind, das sich natürlich dem entsprechend schlecht fühlt. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie immer, wenn Ihnen etwas nicht sofort gelingt, als Hornochse beschimpft würden. Nicht so gut, oder?

Und doch tun Sie vielleicht mehr oder weniger genau das…

Wenn Sie mehr darauf achten, was Sie über sich selbst denken, und die Aussagen positiver formulieren, werden Sie sich auch besser fühlen.

Im Autogenen Training wenden Sie sich in Gedanken, mit Ihren Autosuggestionen, bewusst und gezielt an bestimmte Körperbereiche und -funktionen. Sie ermutigen diese Bereiche dazu sich zu entspannen. Und das auf eine Art, die Ihr inneres Kind gut versteht und umsetzen kann.

Im Ganzheitlichen Autogenen Training, dem Multimedia-Kurs, den Sie auch zu Hause ganz einfach nutzen können, arbeiten Sie zu den Autosuggestionen noch mit unterstützenden Bildern, die es Ihnen noch leichter machen, in die Entspannung zu finden. Die Formeln sind lebendiger und sprechen das innere Kind sehr schön an.

Autosuggestionen alleine, also nur gesprochene Worte, wirken nicht so effektiv wie Aussagen, die lebendige Bilder im Unterbewusstsein auslösen. Und je besser das dabei enpfundene Gefühl ist, umso lieber wird Ihr inneres Kind das angestrebte Ergebnis zu verwirklichen versuchen…

Laden Sie sich einfach mal das Geschenk auf diesem Blog herunter. Dort bekommen Sie einen schönen Eindruck von umgesetzten Autosuggestionen.

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Stefan Felden
Bis bald Ihr Wegbegleiter,

Stefan Felden